Lehrgänge und Prüfungen

Erfolgreiche MTA-Ausbildung

23 neue junge motivierte Feuerwehrfrauen - und Männer bestehen erfolgreich das Basismodul der Modularen Truppausbildung.

Im Dezember 2016 begann für die Nachwuchskräfte der Feuerwehren Gerbrunn, Randersacker und Lindelbach die MTA (Grundausbildung).

Die Ausbilder Dominik Olbrich aus Gerbrunn, Marvin Schütz aus Randersacker und August Maisch aus Lindelbach konnten bis zum heutigen Prüfungstag, fast jeden Mittwoch und Samstag den Jugendlichen alles auf den zukünftigen Weg an Aufgaben einer Feuerwehr mitgeben. Von Brandbekämpfung, Fahrzeugkunde bis hin zur technischen Hilfeleistung stand so einiges auf dem Ausbildungsplan.

Die letzten Monate sind die Feuerwehren sehr positiv zusammen gewachsen. Bei jedem Ausbildungstermin herrschte eine tolle und hervorragende Zusammenarbeit.

Nach über 7 Monate Ausbildung war es heute schließlich soweit. Vor den Augen der Prüfer Kreisbrandinspektor Mathias Olbrich aus Oberpleichfeld, Kreisbrandmeister Marco Höhn aus Rottendorf und Kreisbrandmeister Ralf Geißler aus Maidbronn legten die Jugendlichen eine vorbildliche Prüfung ab. Aufgaben waren eine Einsatzübung, erklären von verschiedenen Gerätschaften und einer theoretischen Prüfung von 50 Fragen.

Kreisbrandinspektor Mathias Olbrich sprach am Ende der Prüfung sein großes Lob aus und bedankt sich bei allen Teilnehmern für Ihr Engagement bei der Feuerwehr. Anschließend bekamen die Teilnehmer ihr verdientes Zeugnis und dürfen ab sofort mit auf Einsätze fahren. Kaum ausgesprochen kam es für die Neulinge zur Feuertaufe.

Urplötzlich gingen die Funkwecker und der erste Einsatz kam schneller als erwartet. Brand eines Isolators an einem Stromast wurde gemeldet. So konnten Sie gleich die erste Einsatzerfahrung sammeln.

Ein ganz großer und besonderer Dank geht an die Ausbilder Dominik Olbrich, Marvin Schütz und August Maisch für Ihre Zeit und vorbildliche Ausbildung. Ein weiterer großer Dank geht an alle weiteren Ausbilder die in den letzten Monaten die Feuerwehren unterstützten. Danke auch an die Landkreisführung, Vertreter vom Rettungsdienst und PSNV für die Ausbildungen verschiedener Themen wie Digitalfunk, Verhalten an der Einsatzstelle, Physische und Psychische Belastung bei Einsätzen.

Als Belohnung und zum gemeinsamen Abschluss der MTA gibt es heute ein Grillfest für die Ausbilder und Prüflinge. Hier geht ein großer Danke an die Gemeinden Gerbrunn und Randersacker für die Kostenübernahme.

Wir wünschen den jungen Einsatzkräfte alles erdenklich gute für die Zukunft bei den Feuerwehren Gerbrunn, Randersacker und Lindelbach.

Text: Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Gerbrunn

Bilder: Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Gerbrunn und Lindelbach

Neue First Responder für die Landkreisfeuerwehren

Würzburg-Land - In insgesamt 82 Stunden lernten 17 Floriansjünger aus 14 Feuerwehren des Landkreises Würzburg das große Einmaleins der qualifizierten Ersten Hilfe, um in Zukunft bei Notfalleinsätzen adäquate Hilfe als First Responder am Mitmenschen leisten zu können.

Angeboten wurde der Lehrgang vom Fachbereich First Responder der Kreisbrandinspektion Würzburg. Die Lehrgangsorganisation hatte Kreisbrandrat Michael Reitzenstein in Zusammenarbeit mit Lehrgangsleiter Matthias Maag übernommen.

Das Ausbilderteam, bestehend aus Marion und Klaus-Peter Endres, Marlene Winkler, Peter Reuß, Martin Falger, Benni Schmidt, Sven Hoveling, Manuel Dill, Stefan Ott und Helmut Celina bereitete die Lehrgangsteilnehmer im Zeitraum von insgesamt rund zwei Monaten auf die umfangreiche Abschlussprüfung vor.

So wurde unter anderem der Aufbau des menschlichen Körpers, die verschiedensten Erkrankungen oder auch die Gefahren an Einsatzstellen vermittelt. Als Abschlussprüfung musste umfangreiches Theoriewissen in einem Fragebogen nachgewiesen werden und ein durch das Team der „Realistischen Unfalldarstellung" (RUD) des Kreisfeuerwehrverbandes Würzburg vorbereitetes Fallbeispiel erfolgreich bearbeitet werden.

Beim Lehrgangsabschluss dankte Kreisbrandrat Michael Reitzenstein allen Ausbildern und Verletztendarstellern für ihr Engagement. Insbesondere dankte er dem Lehrgangsleiter Matthias Maag für die organisatorische Arbeit. Den Teilnehmern gab er die Gedanken mit auf den Weg, dass der First Responder-Dienst ein wichtiger anspruchsvoller Dienst bei der Feuerwehr sei. Das Glücksgefühl, wenn einem nach einem Einsatz klar werde, dass man durch seinen Dienst Leben retten konnte, müsse immer den negativen Erlebnissen überwiegen.

Auch die Stressbewältigung nach schweren Einsätzen und ein Einblick in die Funktechnik der Feuerwehr standen auf dem Ausbildungsplan. Der Lehrgang fand als Wochenend- und Abendlehrgang im Feuerwehrzentrum des Landkreises in Klingholz statt. Die Teilnehmer kamen aus den Essfeld, Helmstadt, Hettstadt, Lindelbach, Neubrunn, Prosselsheim, Randersacker, Rottendorf, Röttingen, Sommerhausen, Sonderhofen, Waldbrunn, Winterhausen und Geroldshausen.

 

Das Konzept des "First Responder"

Ziel der First Responder (zu deutsch = Erst-Eintreffender) ist es, die Zeitspanne vom Eintritt eines medizinischen Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes (Notarzt, Rettungswagen) zu überbrücken. Das heißt, dass bei Notfällen wie z.B. bewusstlosen Personen, Verkehrsunfällen, Herzinfarkt, Atemstörungen, starken Blutungen etc. besonders ausgebildete Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bereits mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören hierbei:

    ▪    Sicherung bzw. Wiederherstellung von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf

    ▪    Wundversorgung

    ▪    Retten aus dem Gefahrenbereich

    ▪    Einweisen von ortsunkundigem Rettungspersonal

    ▪    Unterstützung des Rettungspersonals, z.B. vorbereiten von Infusionen und Intubation

    ▪    Mithilfe beim Transport des Patienten in den Rettungswagen

    ▪    Transport der Besatzung des Rettungshubschraubers zum Einsatzort

In der Praxis wird es so ablaufen, dass nach Eingang einer Notfallmeldung in der Integrierten Leistelle wie bisher der Rettungsdienst und ggf. der Notarzt zu diesem Notfall gerufen werden. Da die Anfahrt des Rettungsdienstes verkehrs- und witterungsbedingt unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen kann, wird gleichzeitig auch die First Responder Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Da die örtlichen Hilfskräfte natürlich kürzere Anfahrtswege und gute Ortskenntnisse haben, werden sehr kurze Eintreffzeiten am Notfallort erreicht.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Helfer in der Regel bereits vier bis sechs Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes am Einsatzort waren, um wertvolle Hilfe zu leisten. Die First Responder der Freiwilligen Feuerwehren sehen sich keinesfalls als Konkurrenz zum öffentlichen Rettungsdienst, sondern vielmehr als Ergänzung des Rettungsdienstes, vor allen Dingen dann, wenn ein Patient aufgrund der Verkehrsverhältnisse oder der Entfernungen unter Umständen zu lange auf das Eintreffen professioneller Hilfe warten müsste.

Die Tätigkeit als First Responder ist freiwillig und stellt einen zusätzlichen Aufgabenbereich innerhalb der Feuerwehr dar. Alle Helfer unterliegen, genauso wie der öffentliche Rettungsdienst, der Schweigepflicht.

Text:Dieser Bericht beruht auf Informationen von Matthias Maag.

Foto: Nina Röding

Prüfungstag "Modulare Truppausbildung"

Bergtheim – Zu einem Prüfungstag trafen sich 50 Männer und Frauen aus 11 verschiedenen Feuerwehren des Bereiches Nord/Ost der Kreisbrandinspektion Würzburg. Nachdem sich am Vormittag 38 Teilnehmer der Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung gestellt hatten, wurden am Nachmittag 12 Feuerwehrdienstleistende als Truppführer geprüft.

Durch die Einführung der „Modularen Truppausbildung“ (MTA) bei den bayerischen Feuerwehren wurde die Grundausbildung landesweit neu geordnet und aktualisiert. Die Zweiteilung in Truppmann- und Truppführerausbildung ist entfallen; die Kenntnisse und Fertigkeiten werden nun in einem Block vermittelt. Neuere Themen wie alternative Fahrzeugantriebe, Hygiene im Einsatz, Sichern gegen Absturz oder physische und psychische Belastungen im Einsatz wurden eingearbeitet und neue praxisorientierte Lernmethoden berücksichtigt. Zusätzlich wird der neue Digitalfunk geschult und ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten.

Ein Großteil der Themen aus dem Basismodul werden im Inspektionsbereich Nord/Ost durch die Feuerwehren selbst ausgebildet. Einige Themen werden als Ausbildungsabende durch die Kreisbrandinspektion angeboten. Haben die Teilnehmer der Modularen Truppausbildung alle rund 15 Themenblöcke des Basismoduls besucht, können sie für die Zwischenprüfung, die mit der Qualifikation zum Truppmann endet, angemeldet werden.

38 Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Bergtheim, Erbshausen-Sulzwiesen, Güntersleben, Kürnach, Maidbronn, Rieden, Rottendorf, Theilheim und Veitshöchheim haben in rund 110 Unterrichtseinheiten das kleine Einmaleins der Feuerwehr gelernt und sich erfolgreich der Prüfung zum Basismodul gestellt. Dafür mussten sie eine schriftliche Prüfung mit 50 Fragen bearbeiten und in der Gruppe einen Standard-Löschaufbau vornehmen.

Wird diese Prüfung erfolgreich abgelegt, sind die Teilnehmer berechtigt, am Modul „Ausbildungs- und Übungsdienst“ in den Feuerwehren teilzunehmen. Innerhalb von zwei Jahren vertiefen sie das Gelernte, nehmen an den Übungen ihrer Feuerwehr teil und sind berechtigt als Truppmann zu den Einsätzen auszurücken.

Diesen Ausbildungsabschnitt abgeschlossen, haben 12 Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Bergtheim, Erbshausen-Sulzwiesen, Lindelbach und Mühlhausen und konnten sich somit der Truppführerprüfung stellen.

Auch diese Prüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung mit 50 Fragen, sowie zwei Einsatzübungen. Bei der Prüfung in Bergtheim musste ein Löschangriff unter erschwerten Bedingungen vorgetragen werden. Es wurde ein Brand im Schlauchturm des Feuerwehrhauses angenommen; es mussten somit Leitern vorgenommen und hierüber der Übungsbrand gelöscht werden.

In der Prüfungsaufgabe zur technischen Hilfe musste eine Person unter einem Auto befreit werden. Grundsätzlich wird bei der Prüfung mit eigenem Fahrzeug und Ausrüstung gearbeitet. Eine kleine Feuerwehr mit einfacherer Ausstattung muss mit ihren Mitteln erste qualifizierte Maßnahmen ausführen können bis im Ernstfall Verstärkung aus den Nachbarorten eintreffen würde.

Auch wenn bei den praktischen Prüfungen bei einigen Teilnehmern noch eine Steigerung ihrer Leistungen möglich ist, waren die Führungsdienstgrade, Kreisbrandinspektor Mathias Olbrich und die Kreisbrandmeister Ralf Geißler, Norbert Groschup, Marco Höhn und Axel Jung mit dem Leistungsstand und den Prüfungsergebnissen zufrieden. Zum Lehrgangsabschluss konnte allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern zur bestandenen Prüfung gratuliert und das wohlverdiente Zeugnis überreicht werden.

Text und Bilder: Dirk Wiesner, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

Leistungsprüfung in Lindelbach am 13.05.2016

Eine Gruppe der Feuerwehr Lindelbach legte Die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ am Freitag den 13. Mai  mit Erfolg ab. Abgelegt wurde die Variante I, die auf der Grundlage eines angenommenen Nebengebäude Brands aufbaut. Dazu ist ein Löschaufbau mit drei C-Strahlrohren aufzubauen. Des Weiteren wurde das Kuppeln einer Saugleitung zum Saugen aus offenem Gewässer gezeigt. Die einzelnen Positionen wurden ausgelost, wodurch sich ergab wer welchen Knoten zu zeigen hat. Die Ausbildung dazu fand in den beiden Wochen zuvor durch die zwei Kommandanten der Wehr statt. 

Kreisbrandmeister Norbert Groschup, Kreisbrandmeister Axel Jung, sowie Günther Rupkalvis überreichten den Prüflingen im Anschluss die Abzeichen und dankten den Teilnehmern für ihr Engagement und die damit verbundene Arbeit. Auch der dritte Bürgermeister von Randersacker Oliver Liedtke war bei der Prüfung dabei und dankte den Lindelbacher Feuerwehrleuten für ihre Arbeit im aktiven Brandschutz. Im Anschluss ließen wir die Prüfung bei Gegrilltem ausklingen.

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Ausbildung an der Motorsäge

Um einen Einsatz bei Sturmschäden besser bewältigen zu können, wurde vor einigen Jahren eine Motorkettensäge mit Schutzausrüstung vom Verein der Feuerwehr Lindelbach angeschafft. Die Feuerwehr bot deshalb einen Motorsägenlehrgang für die Feuerwehrleute an.
Am ersten Schulungsabend wurde der Aufbau und die Funktion der Säge, sowie Pflege, Wartung und persönliche Schutzausrüstung erklärt.
Die praktische Ausbildung zeigte den sicheren Umgang mit der Motorsäge, und wies auf die Gefahren und Belastungen mit den nötigen Schutzmaßnahmen und Unfallverhütungsvorschriften hin.
Der Ausbilder der Feuerwehr, Sebastian Heller aus Güntersleben, verstand es mit sehr viel Fachwissen und praktischen Tipps die 10 Teilnehmer zu begeistern.
Den Teilnehmern hat es viel Spaß gemacht, und es war eine sehr gelungene
Weiterbildung. 

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Bestanden!

Die Jugendlichen und Quereinsteiger der Feuerwehr Lindelbach und Randersacker haben am 12. März 2016 ihre Prüfung für das Basismodul der Modularen Truppausbildung mit großem Erfolg abgelegt. In der Prüfung musste sich die 9 Teilnehmer aus Lindelbach und 8 Teilnehmer aus Randersacker mehreren Aufgaben stellen. Darunter eine Gruppenprüfung, in der ein Löschaufbau geprüft wurde, weiterhin mussten alle Prüflinge einige Einzelaufgaben absolvieren. In diesen wurde der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher und der Krankentrage abgefragt, aber auch Knoten und Stiche sowie vieles mehr waren Themen. Zuletzt musste eine schriftliche Prüfung abgelegt werden, in der es galt 50 Fragen zu beantworten. Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein, der als Prüfer vor Ort war, lobte die guten bis sehr guten Ergebnisse, die nur durch die Ausbildung im vergangenen Jahr zustande gekommen sind und gratulierte allen zur bestandenen Prüfung. Zusammen mit seinen Kollegen, Kreisbrandmeister Mathias Olbrich und Norbert Groschup, bat er die Anwesenden sich weiter zu engagieren und den Brandschutz sicher zu stellen. Er bestätigte auch den Ausbildern gute Arbeit und ermutigte diese weiter zu machen, um ihr Wissen an die nächste Feuerwehrgeneration weiter zu geben. Am Ende der Prüfung kam die Randersackerer  Bürgermeisterin Monika Kirschbaum vorbei um den Jungen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen zu gratulieren und bedankte sich auch nochmal für die geleistete Arbeit. Bei einem Abschlussessen ließen alle zusammen die Prüfung ausklingen.

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Letzte Übungen vor der Prüfung

Letzte Übungen zur bevorstehenden Basismodulprüfung der Modularen Truppausbildung der Feuerwehr Lindelbach und Randersacker waren am Samstag, den 5. März im vollen Gange. Im vergangenen Jahr wurden die Grundfertigkeiten, die Feuerwehrleute brauchen in vielen Ausbildungseinheiten den Feuerwehranwärtern aus Randersacker und Lindelbach gelehrt. An diesem Samstag wurde eine Wiederholungseinheit eingelegt, in der das bereits gelernte nochmal wiederholt und gefestigt wurde. In dieser wurden nochmal gezielt das Leitern aufstellen, Knoten und Stiche, Erste Hilfe sowie das Kuppeln von Saugschläuchen wiederholt. Der Löschaufbau wurde am Mittwoch davor wiederholt.

Wir wünschen unseren Prüflingen am Samstag, den 15. März viel Erfolg, genauso den Kameraden aus Randersacker

 

 

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Atemschutzlehrgang im Bereich Nord/Ost

Lkr. Würzburg / Kürnach - 16 Mitglieder der Feuerwehren aus Prosselsheim, Kürnach, Hausen, Erbshausen, Lindelbach, Opferbaum, Randersacker und Gramschatz ließen sich in den vergangenen Wochen vom 2. bis 20. März 2015 im Rahmen eines Standortlehrgangs, angeboten vom Fachbereich Atemschutz der Freiwilligen Feuerwehr Landkreis Würzburg, zum Atemschutzgeräteträger ausbilden. In rund 30 Stunden erfuhren Sie Alles, was als Rüstzeug für die weitere Laufbahn als Atemschutzgeräteträger nötig ist. 

Historische Aspekte wurden von Lehrgangsleiter Kreisbrandmeister André Ziegler ebenso angesprochen, wie der grundlegende Aufbau, Funktion und Handhabung der Atemschutzgeräte. Gegen welche Stoffe schützt das Gerät und wie lassen sich Atemschutzgeräte einteilen. Weitere Themen waren Einsatzgrundsätze und Gefahren der Einsatzstelle, sowie das Vorgehen im Innenangriff bei Flashover-Gefahr.

Den „Feuerwehr-Azubis“ wurde in der Praxis einiges abverlangt. Bei den Gewöhnungs- und Belastungsübungen in den Weinbergen rund um Escherndorf, Volkach und die Vogelsburg und der Atemschutzübungsstrecke der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg kamen alle Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen.

Eine bestandene Abschlussprüfung, bestehend aus einer praktischen Übung in der Feuerwehrschule Würzburg, sowie einem 50 Fragen umfassenden Prüfungsbogen, machte Teilnehmer zu „frisch gebackenen“ Atemschutzgeräteträgern.

Beim Lehrgangsabschluss im Kürnacher Feuerwehrhaus dankte André Ziegler den Teilnehmern für ihre engagierte Mitarbeit beim Lehrgang. Da auch beim Atemschutz die Technik und Taktik nicht still steht, machte er Werbung, das neu erlangte Wissen als Multiplikatoren an die Atemschutzgeräteträger in den einzelnen Feuerwehren weiterzugeben, aber auch selbst die angebotenen Fort- und Weiterbildungen wahrzunehmen.

Text und Bilder: Dirk Wiesner, Kreisbrandinspektion Würzburg

Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

http://kfv-wuerzburg.blogspot.de/search/label/Atemschutz

Leistungsprüfung in Lindelbach

Am Samstag, den 19.07.2014 haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Lindelbach und Randersacker wiedermal gezeigt, dass sie gut ausgebildet und jederzeit einsatzbereit sind. Als erstes haben 10 Jugendliche der Feuerwehr Lindelbach und 4 Jugendliche der Feuerwehr Randersacker zusammen die Jugendleistungsprüfung abgelegt. Dabei geht es darum, alle gelernten Grundkenntnisse praktisch widerzugeben. Im Anschluss haben eine Feuerwehrfrau und 11 Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Lindelbach die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ abgelegt. Dabei geht es darum, den simulierten Brand eines Nebengebäudes zu löschen und Zusatzaufgaben aus dem Feuerwehrdienst zu lösen.

Die Leistungsprüfungen wurden von Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein, Kreisbrandmeister Mathias Olbrich und Kreisjugendwart Dominik Olbrich abgenommen.

 

Die Jugendleistungsprüfung legten für die Feuerwehr Randersacker Simon Arnold, Christian R., Luise B., Jonathan Sch. und für die Feuerwehr Lindelbach Raphael K., August M., Meikel H., Darvin H., Kilian., Karsten D., Laura R., Manuel S., Adriane S., Johannes S. und Marco M. ab.

 

Die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ legten für die Feuerwehr Lindelbach Anika Zimmermann, Michael Götz, Fabian Kreß, Frank Ansmann, Raphael Kessener, Karsten Dorsch, Meikel Hümmer, August Maisch, Till Metz, Thomas von Richthofen, Markus Scheder und Klaus Wolf ab.

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Truppführerlehrgang der Inspektion Nord/Ost

 

Mit der Teilnahme am Truppmann-Lehrgang mit anschließender zweijähriger Standortschulung erlangten 15 Feuerwehrkameraden der Feuerwehren aus Oberpleichfeld, Rimpar und Lindelbach die Voraussetzungen, am Truppführerlehrgang teilzunehmen. Diese Feuerwehr-Grundausbildung nach Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 2 ist Voraussetzung für weitere Führungslehrgänge, wie Gruppen- oder Zugführer an den staatlichen Feuerwehrschulen.

 

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Text und Bilder im Artikel: Dirk Wiesner, Kreisbrandinspektion Würzburg

Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

http://kfv-wuerzburg.blogspot.de/2014/04/truppfuhrerlehrgang-der-inspektion.html

Bilder der Galerie: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Ausbildung an der Motorsäge bei der Freiwilligen Feuerwehr Lindelbach

Um einen Einsatz bei Sturmschäden besser bewältigen zu können, wurde eine

Motorkettensäge mit Schutzausrüstung vom Verein der Feuerwehr Lindelbach angeschafft.

Die Feuerwehr bot deshalb im März einen Motorsägenlehrgang für die Feuerwehrleute

an.

Am ersten Schulungsabend wurde der Aufbau und die Funktion der Säge, sowie

Pflege, Wartung und persönliche Schutzausrüstung erklärt.

Die praktische Ausbildung zeigte den sicheren Umgang mit der Motorsäge, und wies auf die Gefahren und Belastungen mit den nötigen Schutzmaßnahmen und Unfallverhütungsvorschriften hin.

Der Ausbilder der Feuerwehr, Sebastian Heller aus Güntersleben, verstand es mit sehr viel Fachwissen und praktischen Tipps die 10 Teilnehmer zu begeistern.

Dabei lernten auch noch sogenannte "Alte Hasen" viel Wissenswertes dazu.

Den Teilnehmern hat es viel Spaß gemacht, und es war eine sehr gelungene

Weiterbildung.

 

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach