Einsätze 2016

Einsatz: 22.12.2016; 07:41 Uhr; Verkehrsunfall - VU

Ort: Verbindungsstraße Eibelstadt - Lindelbach

 

Lage:

Aus bislang ungeklärter Ursache ist heute früh eine Fahrerin mit ihrem PKW von der Fahrbahn abgekommen. Kurz nach 7:30 Uhr fuhr die Frau auf der Verbindungstraße von Westheim kommend in Richtung Eibelstadt. Kurz nach der Einmündungsstelle nach Lindelbach kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem Dach zum liegen. Glücklicherweise wurde die Fahrerin nicht eingeklemmt und konnte sich selbst befreien. Sie wurde vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in eine Klinik gebracht.

 

Dauer: 30 Minuten

 

Eingesetzte Kräfte:

- FF Eibelstadt (11/1, 40/1, 42/1, 63/1)

- FF Lindelbach (46/1)

- Polizei

- Rettungsdienst mit Notarzt (RTW, NEF)

Bilder und Text: FF Eibelstadt

Einsatz: 29.05.2016, 21:20 Uhr, Technische Hilfeleistung

Am Sonntag, den 29.05.2016 wurde die Feuerwehr Lindelbach um 21:20 Uhr zur Technischen Hilfeleistung im Ort alarmiert.

 

Durch eine anfangs, harmlose und private Alarmierung von einem Lindelbacher Bürger wurde die Lindelbacher Feuerwehr zur Nachschau eines „schwimmenden Kanaldeckels“ gerufen. Zwei Kameraden machten sich darauf auf den Weg um die Einsatzstelle zu erkunden und abzusichern. Durch den starken, anhaltenden Regen wurden auch andere Feuerwehrdienstleistende aufmerksam.

 

Lindelbach´s Straßen hatten sich inzwischen zu einem Strom entwickelt. Danach wollte die Feuerwehr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, als der nächste besorgte Bürger zum Feuerwehrhaus kam, um auch seinen vollgelaufenen Weinkeller zu melden. Sofort besetzten die Kameraden das Fahrzeug und rückten erneut aus. An der Einsatzstelle angekommen trafen die Einsatzkräfte einen Weinkeller an, der fast einen halben Meter mit Wasser vollgelaufen war. Die dort gelagerten Weinflaschen drohten sich auch aus ihrer Lagerposition zu lösen.

Gleichzeitig kapitulierte das Lindelbacher Kanalnetz und musste von einem zweiten Trupp bereinigt werden. Dies stellte als sich allerdings als eine unlösbare Aufgabe heraus und musste infolge dessen erfolglos beendet werden. Inzwischen lies auch der Starkregen etwas nach, sodass das Kanalnetz halbwegs wieder „Herr der Lage“ wurde. Am Weinkeller wieder angekommen, wurden die Kameraden schon vom nächsten Bürger auf seinen ebenfalls vollgelaufenen Heizungskeller hingewiesen. Erneut teilte sich die Mannschaft auf um die nächste Einsatzstelle zu erkunden. Somit wurde die Feuerwehr gezwungen einen Pendelverkehr zwischen den zwei Einsatzorten zu errichten. Nach erfolgreicher Arbeit im Weinkeller wurde das Material sofort zum nächsten Einsatz geschafft und die Pumpen konnten weiter auf hochtouren laufen. Nach verrichteter Arbeit rückte die Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus ein und rüsteten das Feuerwehrauto wieder einsatzbereit aus. Die Trocknung der Schläuche musste witterungsbedingt auf den nächsten Tag geschoben werden. So war die lange Einsatznacht beendet und die 12 Kameraden konnten um ca. 2 Uhr in ihre Betten gehen.

 

Am nächsten Tag trafen sich die Feuerwehrkameraden um die Schläuche zum Trocknen aufzuhängen. Nach und nach erfuhren die Einsatzkräfte von einigen Bürgern, dass auch ihre Keller vollgelaufen waren. Einige konnten sich mit eigenen Tauchpumpen selberversorgen, ein anderer Mitbürger benötigte unsere Unterstützung. Somit legte die Mannschaft mit Hilfe einer Tauchpumpe und eines Nasssaugers seinen Keller trocken. Anschließend wurde das Arbeitsmaterial und das Fahrzeug gereinigt und aufgefüllt, damit wir wieder für den Ernstfall gerüstet sind.

 

Alarmierte Einsatzkräfte:

•    Feuerwehr Lindelbach 46/1

•    Geimeinde Randersacker

Text: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Bilder: Johannes Schiller, Isabell Scheder, Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Einsatz: 07.05.2016, 17:09 Uhr, Kleintierrettung

Am Samstag, den 07.05.2016 um 17:09 Uhr wurde die Feuerwehr Lindelbach mit dem Einsatzstichwort „Kleintierrettung“ in den Lindelbacher Steinbruch alarmiert.

Dort war ein 2 Wochen altes Ziegenbaby im Steinbruch Lindelbach in einen Felsspalt gefallen und klemmte ca. 1,50 m tief in diesem Felsspalt fest. Zwei jugendliche Jungs haben glücklicherweise das Ziegenbaby gehört und gefunden. Da das Ziegenbaby zu tief im Felsspalt feststeckte, wurde das 40/1 der FF Randersacker nachalarmiert. Mit zwei Hebekissen konnte der Fels etwas auseinander gedrückt werden und das Ziegenbaby unverletzt befreit werden. Der Einsatz konnte um 18:14 Uhr beendet werden.

 

Alarmierte Einsatzkräfte:

 •    Feuerwehr Lindelbach 46/1

 •    Feuerwehr Randersacker 40/1 (nachalarmiert)

 

Text: Öffentlichkeitsarbeit FFW Lindelbach

Bild: Florian Steigerwald